Voraussetzungenfür die Forschungs-zulage
„Ist unser Projekt förderfähig?“
Viele Unternehmen verfügen über Ideen für technische Entwicklungen – ob und wie deren Realisierung gefördert werden kann, ist jedoch oft unbekannt.
Die Forschungszulage ist eines der unkompliziertesten und wirtschaftlich attraktivsten Instrumente zur Unterstützung von Forschung und Entwicklung in Deutschland. Dennoch scheitern viele Firmen, weil sie die Kriterien falsch einschätzen.
Dieser Leitfaden zeigt klar, praxisnah und verständlich, wie Sie selbst prüfen können, ob Ihr Vorhaben förderfähig ist – und worauf Projektträger besonders achten.
Was wird durch die Forschungszulage gefördert?
Die Forschungszulage (FZul) unterstützt interne oder externe Forschung und Entwicklung, die eines der folgenden Elemente erfüllt:
- Grundlagenforschung: Sehr theoretisch, meist für Hochschulen – für KMU selten relevant.
- Industrielle Forschung: Untersuchung neuer Lösungen, Methoden oder Zusammenhänge.
- Experimentelle Entwicklung (für KMU am häufigsten): Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder technischer Komponenten.
Wenn Ihr Projekt in die zweite oder dritte Kategorie fällt, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit förderfähig.
Die vier Kernkriterien der Förderfähigkeit
Um förderfähig zu sein, muss ein Projekt alle vier der folgenden Kriterien erfüllen:
1. Es gibt ein technisches Entwicklungsziel
Nicht ausreichend ist ein reines Umsetzungs‑ oder Implementierungsprojekt.
Förderfähig sind Projekte, bei denen:
- neue Module, Verfahren, Komponenten, Algorithmen, Konstruktionen oder Softwarefunktionen entwickelt werden,
- mehrere Entwicklungsiterationen nötig sind (Prototypen, Versuche, Tests),
- technische Fragestellungen geklärt werden müssen.
Nicht förderfähig sind zum Beispiel:
- Standardsoftware einführen
- Maschinen anschaffen
- bloße Anpassungen ohne Neuheitswert
2. Das Projekt hat ein technisches Risiko oder offene Forschungsfragen
Typische förderfähige Risiken:
- unbekanntes Verhalten von Materialien, Sensoren, Mechaniken,
- unklare Leistungsparameter,
- algorithmische Herausforderungen,
- Fehlen etablierter Methoden oder Vorgehensweisen.
Wichtig:
Kommerzielle oder organisatorische Risiken zählen nicht – es muss ein technisches Risiko sein.
3. Das Projekt geht über den Stand der Technik hinaus
Das bedeutet nicht, dass es „weltweit einzigartig“ sein muss.Es reicht, wenn:
- keine fertige Lösung exakt dieses technische Problem löst,
- bestehende Lösungen Grenzen haben, die Sie überwinden,
- Sie eine neue Kombination, Methode oder technische Architektur entwickeln.
4. Systematische, nachvollziehbare Struktur der Entwicklungsarbeiten.
Die Forschungszulage verlangt:
- definierte technische Ziele,
- Struktur in Arbeitspaketen (z. B. Analyse → Konzept → Prototyp → Tests → Validierung),
- technisches Vorgehen, das dokumentiert werden kann.
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Sie erhalten eine klare Einschätzung, ob Ihr Projekt die Kriterien der Forschungszulage erfüllt.
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